BABÄM

Lohnt sich der Kauf eines Polfilters?

Wenn man jung und unerfahren ist, lässt man sich schnell von der Meinung anderer beeinflussen. Das ist nicht nur in der Pubertät so, sondern auch bei der Fotografie. Wenn man gerade mit dem Fotografieren angefangen hat, möchte man sich schnell ein Equipment zulegen, das jeden Profi vor Neid erblassen lässt.

Auch ich hab mich letztes Jahr dazu verführen lassen einen Polarisationsfilter zu kaufen. Filter sind cool, Filter sind hip und Filter erleichtern die Nachbearbeitung. Nach meinen ersten Testaufnahmen war ich wirklich von dem Ding überzeugt. Er unterdrückte unerwünschte Reflexionen, polarisiert das Blau eines wolkenlosen Himmels und bringt Farben besser zu Geltung.

Letztendlich habe ich genau ein vorzeigbares Foto mit dem Polfilter aufgenommen und das seht ihr oben. Da meine Fotos zu 90 Prozent spontan entstehen, nervt es unheimlich, wenn man den Filter erst draufschrauben und anschließend noch einstellen muss. Dreht man das Rädchen zu weit und hält einen bestimmten Aufnahmewinkel zum Motiv nicht ein, wird das Foto zu dunkel oder zu hell. Da hilft auch eine Nachbearbeitung nicht viel.

Ich habe mir zwar vorgenommen, den Filter in Zukunft öfter zu benutzen, leider ergeben sich aber selten passende Motive. Letztendlich erreiche ich einige Farbeffekte, die viele am Polfilter so schätzen, mit zwei Klicks in Lightroom. Und ich muss nicht erst den Filter aus seiner Schutzhülle holen und aufs Objektiv schrauben. Eine nette Spielerei ist er trotzdem.

Hallo!


Zwo, eins, Risiko!

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