BABÄM

Advent, Advent… – selbstgebastelte Adventskalender

Die letzten Jahre hatte ich nie wirklich Bock auf Weihnachten. Dieses Jahr sieht es ganz anders aus und ich weiß noch nicht einmal wirklich warum. Jedenfalls freue ich mich darüber bald über den Weihnachtsmarkt zu laufen, einen Glühwein zu trinken und kitschige Amitrash-Weihnachtskomödien im Fernsehen zu schauen.
Ich selbst bekomme seit Jahren keinen Adventskalender mehr, aber trotzdem hab ich es mir nicht nehmen lassen dieses Jahr Adventskalender für zwei besonders liebe Menschen zu basteln. Das Ganze war letzendlich zeit- und kostenintensiver als geplant, aber mir hat es unheimlichen Spaß gemacht die 24 Päckchen zu basteln und zu befüllen. Seit ein paar Tagen sind sie aber zum Glück fertig und warten auf den ersten Dezember.
Der Einfachheit und Flexibilität halber habe ich mich dafür entschieden, die einzelnen kleinen Geschenke in normales Geschenk- bzw. Packpapier einzupacken. Die vorgefertigten Adventskalender aus dem Supermarkt gefallen mir meist eh nicht und was das Befüllen angeht, ist man doch meistens von der Größe sehr eingeschränkt. Dafür habe ich dann mehr Wert auf kleine Details, wie farblich passendes Bastband oder Umschläge gelegt.

Adventskalender Nummer 1 bekommt mein Freund. Für die Verpackung hab ich seine Lieblingsfarben verwendet, wobei es schier ein Ding der Unmöglichkeit ist in einer Stadt schwarzes Geschenkpapier aufzutreiben. Da mein Designer-Ego aber keinerlei Kompromisse zulässt, wollte ich von meinen Vorstellungen auch nicht abweichen und glücklicherweise bin ich auch noch fündig geworden. Zur Nummerierung hab ich meine Buttonmaschine entstaubt und Buttons mit einer seiner Lieblingsschriftarten (Clarendon) gestaltet.
Neben vielen Süßigkeiten und anderen Leckereien enthält der Kalender auch einige „größere“ Geschenke wie einen kleinen Legobausatz, Burlington-Socken zum Nikolaus, welche er immer mal haben wollte oder einer CD.  Dazu gibt es an ein paar Tagen Gutscheinkarten (wie z.B. der abgebildete Glühwein-Gutschein), die ich ebenfalls selbst gestaltet habe.

Der andere Adventskalender bekommt meine Mutter. Für sie gibt es hauptsächlich kulinarische Kleinigkeiten. Darüber wird sie sich am meisten freuen und es sind Dinge, die sie sich oft nicht selbst leistet. Für die Nummerierung habe ich einfach einen Tee-Adventskalender gekauft und das Tütchen am entsprechenden Päckchen befestigt. Dazu habe ich getrocknete Orangen, Zimtstangen oder getrocknete Apfelscheiben mit farblich passenden Bast am Packpapier befestigt.

Als ich die Kalender vor ein paar Tagen den beiden überreicht habe, haben sie sich schon jetzt riesig darüber gefreut. Ich selbst kann es jetzt auch kaum noch erwarten, dass sie morgen endlich die Nummer Eins in ihrem Päckchenhaufen heraussuchen und sich hoffentlich über dessen Inhalt freuen können. Adventskalender basteln und zu verschenken ist eigentlich viel toller als selbst einen zu bekommen!

Hallo!


Zwo, eins, Risiko!

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