Sonntag, 30. Oktober 2011

Ines de la Fressange - Pariser Chic

Als ich gelesen habe, dass Ines de la Fressange ein Buch über den Pariser Chic rausbringt, bin ich neugierig geworden. Das 53-jährige Immer-mal-wieder-Model steht wie kaum eine andere für den typischen Pariser Stil und möchte uns in dem Style Guide erklären, wie aus jeder eine typische Pariser Mademoiselle werden kann.

Ines de la Fressange war viele Jahre die Muse von Karl Lagerfeld und prägte in den 1980er-Jahren den Look von Chanel. Mittlerweile betreibt sie eine eigenen Boutiquen-Kette und ist als Designerin und Beraterin für Jean-Paul Gaultier tätig, der sie auch 2008 auf den Laufsteg zurückholte. Zusammen mit Sophie Gachet, einer bekannten französischen Moderedakteurin, schrieb sie in “Pariser Chic - Der Style Guide” nieder, was den Pariser Chic ausmacht und wie man ihn einfach nachstylen kann.



Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt und klärt die Fragen “Was trägt die Pariserin?” sowie “Wie pflegt sich die Pariserin?”, gibt Online- und Offlineshopping-Tipps und gewährt Einblicke in Ines Paris. Die Botschaft des Buches lautet: Mode muss Spaß machen und soll nicht kompliziert sein. So beschreibt Ines die größten Fauxpas beim Ankleiden und Schminken oder wer was in welchem Alter tragen kann.

Gut gefällt mir die aufwendige Aufmachung des Buches sowie die liebenvollen Illustrationen und die hochwertigen Modefotos mit Ines Tochter Nine D’Urso. Weniger hochwertig, sogar ein wenig stümperhaft gestalten sich die Fotos von Shops, Hotels und Streetstyles im Shopping-Teil. Solche qualitativ schlechten Fotos hätte ich einem Buch nicht erwartet.


Man muss das Buch mit einer großen Portion Humor lesen, da man sich sonst am Ende fragt, welchen Mehrwert es hat. Natürlich empfiehlt Ines de la Fressange fast ausschließlich exklusive Teile wie Trenchcoats von Burberry und Smokingjacken von Yves Saint Laurent. “Billigketten” wie H&M, Zara oder Monoprix werden nur in Nebensätzen erwähnt. Tipps wie "Eine Stunde Schlaf oder guter Sex sind besser als jede Botox-Spritze" sind ehrlich gesagt nicht die Sorte von Tipps, die ich erhofft hatte. Viel Neues habe ich nicht erfahren, außer dass man für den Pariser Chic extrem viel Geld braucht. Schade!

Ines de la Fressange mit Sophie Gachet
Pariser Chic - Der Style Guide
Knesebeck Verlag
ISBN 978-86873-369-419-5
24,95 Euro, unter anderem bei Amazon erhältlich (Partnerlink)

Donnerstag, 27. Oktober 2011

GlossyBox Oktober: Halloweenspecial

Was für eine süße Idee: Die GlossyBox kommt im Oktober als Halloween Themenbox zu euch nach Hause. Von außen sieht sie aus wie die normale GlossyBox, aber anstatt mit der rosafarbenen Schleife wurden die Produkte dieses Mal mit einer orangefarbenen eingepackt. Auch ein Rezept für eine Kürbismaske liegt bei. Ich bin gespannt, ob es Weihnachten auch eine Themenbox geben wird.
Und das war in meiner Box:
  • Avène Thermalwasserspray
  • Kaloderma Age Balance Tagespflege
  • L'Oréal Professional Volume Expand
  • Misslyn Sweet Lips in der Farbe Wild Cherry
  • Morocannoil Oil Treatment

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Meine neue Lieblingsfarbe

Falls ihr es noch nicht mitbekommen hat, Rot is the next big thing in Fashion. Eigentlich halte ich nicht viel von Trendfarben, aber dieses Jahr kann ich einfach nicht widerstehen.
Die Booties stammen von Sasha und habe ich in Eindhoven gekauft, Schlauchschal und Lederhandschuhe von Hema (ebenfalls aus Holland) und die Mütze von Roeckl. Hinzu kommt noch eine knallrote Chino, ein roter Pulli, zwei rote Cardigans, zwei rote Taschen und ein roter Mantel. Das reicht erst einmal, um den Winter zu überstehen.

Montag, 24. Oktober 2011

Dutch Design Week Eindhoven

Wer die Möglichkeit hat, einen Abstecher nach Eindhoven zu machen, sollte das unbedingt noch bis Sonntag tun. In der holländischen Stadt findet gerade die Dutch Design Week statt, die in der ganzen Stadt verteilt unzählige Designer aus allen Bereichen zeigt. Aber auch die Stadt selbst hat architektonisch einiges zu bieten wie zum Beispiel den Blob, der ein Mix aus Shop und Restaurant ist.

Fotos 1-3: Der/die/das Blob
Foto 4: Design Academy Eindhoven
Foto 5 & 6: Nominierte der Dutch Design Awards
Foto 7 & 8: Modebelofte
Foto 9: Design Etalage Route

Freitag, 21. Oktober 2011

Meine Gedanken zu Versace für H&M

Manches muss man sacken lassen, um es verstehen zu können. In den vergangenen Wochen kursierten bereits Fotos der Versace für H&M-Kollektionen im Internet, gestern wurden sie nun öffentlich vorgestellt. Bunt, schrill, extravagant und dekadent - das waren die Adjektive, die mir direkt durch den Kopf schossen. Man könnte also davon ausgehen, dass sowohl H&M als auch Versace ihre Hausaufgaben gemacht haben.
Aber ich kann mich wirklich mit dem Großteil der Kollektion nicht anfreunden. Ich würde sogar behaupten, dass sich Gianni Versace im Grab umdrehen würde, wenn er Teile der Kooperation sehen würde. Mal ganz davon abgesehen, dass er nie eine solche Kooperation eingegangen wäre. Natürlich handelt es sich bei der Kollektion für eine Win-Win-Win-Situation für H&M, Versace und die Kunden. Ohne H&M würden die meisten von uns sicherlich nie die Chance bekommen, ein echtes "Designer-Teil" zu kaufen. Versace kann sich ein wenig aus den roten Zahlen verabschieden (korrigiert mich bitte, falls der Konzern wieder schwarze Zahlen schreibt) und H&M kann seine Position am Massenmarkt noch stärker festigen. Ich verfolge den Stil von Versace schon einige Zeit und kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern so etwas je gesehen zu haben. Florale Muster auf einer Mischung aus Türkis und Blau? Hellblaue Herzen auf grünem Untergrund gepaart mit Fransen? Von den Leggings möchte ich erst gar nicht anfangen.


Das ist kein Versace, das ist unheimlich schlechtes Design - auch Ramsch genannt. Ich muss allerdings zugeben, dass die Hälfte der Kollektion wie etwa das schwarze Nietenkleid und der knallpinke Männersmoking in eine Runway-Kollektion von Versace passen würden. Und hier stehen mir als Modedesignerin die Nackenhaare zu Berge. Man bekommt schon zu Beginn des Studiums beigebracht, dass eine Kollektion einen roten Faden haben muss, Elemente, die sich in abgewandelter Form in jedem Teil wiederfinden lassen, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Ich kann in dieser Kollektion keinen roten Faden entdecken. Eher zwei. Einmal den klaren Versace-Stil und zum anderen irgendwas mit Herzen, Fransen und Blumen - Ramsch. Trotzdem wird sich die Kollektion wie geschnitten Brot verkaufen. Und was keiner will, landet Wochen später im Sale und wird zu wahrem Ramsch. Ich wette, dass wir dann die knallbunten Leggings wiedersehen werden.

Fotos: H&M

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Wer bin ich? Das Star-Frisuren-Rätsel-Buch

Wer hätte gedacht, dass Frisuren mehr über uns aussagen als Gesicht und Klamotten? Schon beim ersten Durchblättern von "Wer bin ich? Das Star-Frisuren-Rätsel-Buch" von Christina Christoforou war ich total überrascht, wie viele Promis ich allein an der Frisur erkenne. Die griechische Illustratorin und Künstlerin hat über 200 bekannte Köpfe aus Musik, Mode, Politik, Filme, Sport und TV skizziert und in diesem amüsanten Buch zusammengefasst. Bei manchen wusste ich direkt, um wen es sich handelt, bei den meisten musste ich allerdings lange überlegen (Robert Pattinson erkenne ich sonst nur an seinem verfaulten Gesicht). Mit dabei sind unter anderem Karl Marx, Lady Gaga, die Spice Girls, Kylie Minogue und Anna Wintour. Zwei Beispiele habe ich euch aus dem Buch abfotografiert. Na, um wen handelt es sich?
Okay, das war nun wirklich zu einfach. Das Buch dient aber nicht nur als unterhaltsames Rätselbuch, sondern zeigt auch das unfassbare Talent von Christina Christoforou. Wer schon einmal versucht hat, Haare zu zeichnen, weiß, wovon ich rede. Die Haarpracht von Promis auf Papier wiederzugeben stelle ich mir um einiges schwieriger vor.

Wer bin ich?: Das Star-Frisuren-Rätsel-Buch von Christina Christoforou
Knesebeck Verlag
ISBN 978-3868733914, unter anderem bei Amazon erhältlich (Partnerlink)
12,95 Euro

Mittwoch, 19. Oktober 2011

The Room Magazine: Tilda Swinton

Ich muss zugeben, dass ich keinen Film mit Schauspielerin Tilda Swinton gesehen habe, ihre Exkursionen als Model aber toll finde. Sie hat eine totale Anti-Model-Erscheinung und wirkt sehr unscheinbar, modelt aber, als wäre sie dafür bestimmt. Dieses Mal ziert sie das Cover des ungarischen Modemagazins The Room. Dem Editorial fehlt es meiner Meinung nach zwar an einem roten Faden, trotzdem sind die Fotos wie immer hübsch anzusehen. Weitere Fotos aus dem Magazin gibt's bei Facebook.




Montag, 17. Oktober 2011

Geburtstagskarten in Heimarbeit

Ich bin einfach nicht der Mensch, der Freunden zum Geburtstag überschwängliche Zeilen auf die Karten schreibt. Zum Glück hilft mir auch in dieser brenzligen Lebenssituation das Internet und bietet Heimarbeit-Geburtstagskarten, die man dank Sticker selbst gestalten kann. So entstehen superlustige Geburtstagsgrüße wie "Happy Birthday, du alter Sack, viele ruinöse Herrengedecke! P.S: Heul doch!". Gekauft bei design3000.de.

Samstag, 15. Oktober 2011

Kleine Bestellung bei Asos

Vor Monaten habe ich mir bereits einen schwarzen Lack von OPI gegönnt, finde ihn aber mit 16 Euro weiterhin extrem teuer. Als ich mich diese Woche aus purer Langeweile durch das Beautyangebot bei Asos geklickt habe, war ich total erstaunt, wie relativ günstig die Lacke dort sind. Anstatt 16 Euro zahlt man dort 10,50 Pfund, also umgerechnet etwa 12 Euro. Auch die Nagellacke von Essie sind dort umgerechnet immer noch einen Euro günstiger als hier. Ich habe allerdings im Beauty-Sale zugeschlagen und den knallpinken Lack "Come to poppy" von OPI für rund 8,50 und den "Playa del Platin" von Essie für etwa 7,50 Euro gekauft. Und weil ich es doof fand nur zwei Nagellacke zu bestellen, habe ich mir noch eine Kette gegönnt.

Apropos: Asos scheint sich die Kritik seiner Kunden in der Vergangenheit zu Herzen genommen haben und liefert mittlerweile mit DHL (inklusive Trackingcode!). Ich habe am Mittwoch bestellt und heute war das Paket schon hier. So schnell ist selbst manch deutscher Online-Shop nicht.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Trick gegen Blasen

Schuhe sind wunderbar, wenn man sie denn tragen kann. Diese schwarzen Lederboots habe ich letztes Jahr bei Görtz gekauft, zweimal angezogen und mir die Zehen blutig gelaufen. Schuld ist die Naht, die genau an meinen kleinen Zehen aufhört und ein langes Tragen unmöglich gemacht hat. Vorsorgliche Maßnahmen wie Blasenpflaster, dünne Söckchen oder Blasensticks haben nicht geholfen. Bis ich auf die Idee mit den Slipeinlagen kam. Ich habe mir dünne Slipeinlagen zurechtgeschnitten und in die Schuhe geklebt, um zu testen, ob das wirklich klappt. Was soll ich sagen? Es hat tatsächlich geholfen! Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Trick auch an der Ferse hilft.

Montag, 10. Oktober 2011

Görtz by Perret Schaad

Während der letzten Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin konnte man schon einen Blick auf die exklusive Kooperation zwischen Görtz und den Designerinnen Johanna Perret und Tutia Schaad vom Berliner Label Perret Schaad werfen, nun gibt's endlich Fotos der traumhaften Kollektion. Ab Januar werden 12 verschiedene Modelle in ausgewählten Görtz Filialen und online erhältlich sein werden, auch eine Winterkollektion ist geplant. Meine Lieblinge sind die schwarzen Pumps mit dem asymmetrischen Ausschnitt. Einziger Wermutstropfen: Die Schuhe kosten zwischen 180 und 250 Euro. Menno!

Samstag, 8. Oktober 2011

Eine Nacht mit Hurts

Wow, wer hätte gedacht, dass ich dieses Jahr nach meinem Lieblingssänger und meiner Lieblingssängerin noch meine Lieblingsband live sehen würde. 1Live hatte gestern zu "Eine Nacht in Aachen" geladen und die wundervollen Hurts für ein Konzert in meine Heimatstadt geholt. Mit knapp 4.000 Zuschauern war es nicht so opulent wie das von Robbie/Take That oder so inszeniert wie das von Kylie, aber trotzdem eins der besten, das ich je gesehen habe. Die Location war mit der Eissporthalle mehr als bescheiden, aber 1Live hat das Allerbeste aus den Gegebenheiten gemacht. Tim Bendzko als Support Act fand ich in Ordnung, hat mich aber nicht aus der Sitzschale gehauen. Dafür waren Hurts umso besser. Die Lieder sind live einfach nur großartig und die Stimme von Sänger Theo ist der Hammer. Bessere Fotos vom Konzert gibt's bei 1Live.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

The Gentlewoman: Fabulous Women's Magazine

Manchmal frage ich mich, ob die Redakteure von Cosmopolitan, InStyle, Glamour und Co. wirklich hinter dem stehen, was sie schreiben. Für lange Bahnfahrten eignet sich der kurzweilige Inhalt perfekt, wirklich schlauer bin ich nach dem "Lesen" nicht. Meistens ärgere ich mich sogar, dass ich für so etwas Geld ausgegeben habe. Vergangene Woche hatte ich die Wahl zwischen der deutschen Vogue und The Gentlewoman, die in etwa gleich viel kosteten. Ich habe in Foren und auf Blogs bereits von dem Magazin gelesen, aber noch nie in den Händen gehalten. Der hochwertige Content, die anspruchsvollen Bilderstecken und die subtile Aufmachung haben mich beim ersten Durchblättern direkt überzeugt. Besonders gut gefällt mir das Interview mit Carine Roitfeld und die geschmackvolle Herangehensweise an das Thema Mode. Hochwertige Mode kommt nämlich viel besser zur Wirkung, wenn man sie nicht mit neonfarbenen Pfeilen und ach so amüsanten Sprüchen versieht.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Wachsmöwen

Ich glaube seit meinem Urlaub, dass Möwen extrovertierte Tiere sind. Egal, wo ich war, irgendwo saß, fraß oder guckte irgendeine Möwe direkt in meine Kamera - ohne sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Eine hat sich auch spontan bereit erklärt, ein kleines Fotoshooting auf dem Balkon zu machen:
Sie hat brav gewartet, bis ich mein Tele auf die Kamera geschraubt hatte, ein paar Mal den Kopf hin und her bewegt und war wieder weg. Meine Meinung: Die Leute sollten mehr Möwen fotografieren.