Montag, 30. April 2012

Zu Gast: Judith Behmer

Neue Kategorie – neues Glück. Die Kategorie trägt nicht umsonst „Juditas Wort zum Sonntag“, denn eigentlich gibt es wenige Tage, an denen ich keinen Mitteilungsdrang habe. Genauso gerne wie ich rede, schreibe ich auch und das schon recht lange: Als Teenager hatte ich meinen ersten Blog, der noch weit vor dem ganzen Blog-Hype ein echtes Tagebuch war. Später habe ich auch für die lokale Presse neben dem Studium geschrieben. Zu Hause häufen sich handschriftliche Notizen und mein Computer ist mit geschriebenen Dateien überladen.

Judita im Antwerpener Modemuseum

Was ich aber viel wichtiger finde, und was der Grund für meine Kolumne hier bei BaBÄM ist, dass einige Dinge gesagt werden müssen, die noch nicht gesagt worden sind. Dies ist auch ein Grund, warum ich Netzwerktreffen mag und ein Amt in einem Verbandsvorstand bekleidet habe.
Auf meiner Liste der Diskussionslieblinge stehen dabei Designer ohne betriebswirtschaftliches Denken und Betriebswirte ohne designerisches Denken ganz oben. Und davon gibt es eine Menge. Ich sehe es als eine Art persönliche Aufgabe an, diese immer wieder näher zusammenzubringen und beiden die Position und auch Erwartung des Gegenübers zu erklären. Ein Grund mehr, meine modische Kompetenz, die ich mir durch mein Studium in Modedesign erarbeitet habe, mit Betriebswirtschaft zu ergänzen. So studiere ich seit einem guten Jahr zusätzlich BWL.

Stilistisch bin ich experimentierfreudig, auf jeden Fall verstecke ich mich ungern. Unter meinen Kleidungsstücken finden sich besonders viele in allen Farbabstufungen der Rotpalette. Ich mag es, wenn mein Stil eine extravagante, weibliche und starke Note hat. Kleidung ist für mich mehr als mein Beruf oder das Resultat langer Shoppingexzesse (die ich nicht besonders schätze, wozu gibt es online?), sondern eher Ausdruck des Zeitgeistes, der Persönlichkeit und der beruflichen Orientierung - sicher auch, inwieweit man ein visueller Mensch ist.
Neben Plänen schmieden und umsetzen brauche ich meinen täglichen Auslauf ins Grüne, meistens in Form von diversen Kilometern durch Wald und Wiesen. Dabei wird entweder mein schmerzgeplagter Kopf frei oder mir kommen neue Ideen. Überlebensnotwendig ist für mich auch die Nahrungsaufnahme, die ich meist in Form wohlvorbereiteter Kost vollziehe und nach vielen Stunden in der Küche gerne Freunde und Familie zum Testessen bitte.

Hirschrücken mit Preiselbeeren

Die restliche Zeit verbringe ich liebend gerne offline mit meinem Freundeskreis. Meinen Wissensdurst stille ich durch regelmäßige Buchstabenaufnahme in Form von Blogs, Zeitschriften und Büchern. Ich lerne jeden Tag mehr, wirtschaftlicher zu denken und zu handeln, aber in meinem Herzen werde ich immer Designer bleiben: Neugierig, naiv und einfallsreich. Ich glaube an das Gute und ich glaube, dass alles, was mit Herz passiert, Bestand hat und die Menschen bewegen kann. 
Mit Herz werde ich auch meine neue, wöchentliche Kolumne hier bei meiner Lieblingsjournalistin Marie schreiben und freue mich, wenn ich Euch bewegen kann…
Mehr über mich lest ihr hier...

Donnerstag, 26. April 2012

Labelvorstellung: Moliabal Milano

Vor einigen Wochen schrieb mir eine italienische Designerin, ob ich nicht Lust hätte über sie zu schreiben. Monica Masini entwirft unter dem Label Moliabal verspielte Haaraccessoires wie Klammern und Reifen, die mich sofort mit ihrer Liebe zum Detail und der hochwertigen Verarbeitung überzeugten. In meinem kleinen Paket waren ein wunderschöner schwarzer Haarreif, zwei Klammern und ein Clip mit Megaschleife.


Leider gibt es auf der Homepage von Moliabal keine weiteren Fotos, deshalb folgen einige Eindrücke aus der aktuellen Kollektion. Oder ihr schaut auf der Facebook Fanpage vorbei.


Mittwoch, 25. April 2012

Einen Traum erfüllt: Parka von Burberry

Seit mehr als fünf Wochen habe ich nicht mehr gebloggt, das grenzt ja schon fast an eine Ewigkeit. Dabei ist in der Zeit so viel passiert. Ich habe mir beispielsweise endlich einen Traum erfüllt und eine Jacke von Burberry gekauft. Eigentlich wollte ich ja einen Trenchcoat, aber dieser Parka aus gewaschener Seide sprang mir direkt ins Auge, war nur noch in meiner Größe erhältlich und dann auch noch um ein Drittel reduziert, sodass ich zuschlagen musste. Er sieht aber nicht nur gut aus, sondern hat auch eine psychologische Wirkung. Immer wenn ich mich beruflich ärgere, fasse ich die Jacke an und schwups geht's mir direkt besser. Gekauft habe ich den Parka im Designer Outlet Roermond.