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| Judita im Antwerpener Modemuseum |
Was ich aber viel wichtiger finde, und was der Grund für meine Kolumne hier bei BaBÄM ist, dass einige Dinge gesagt werden müssen, die noch nicht gesagt worden sind. Dies ist auch ein Grund, warum ich Netzwerktreffen mag und ein Amt in einem Verbandsvorstand bekleidet habe.
Auf meiner Liste der Diskussionslieblinge stehen dabei Designer ohne betriebswirtschaftliches Denken und Betriebswirte ohne designerisches Denken ganz oben. Und davon gibt es eine Menge. Ich sehe es als eine Art persönliche Aufgabe an, diese immer wieder näher zusammenzubringen und beiden die Position und auch Erwartung des Gegenübers zu erklären. Ein Grund mehr, meine modische Kompetenz, die ich mir durch mein Studium in Modedesign erarbeitet habe, mit Betriebswirtschaft zu ergänzen. So studiere ich seit einem guten Jahr zusätzlich BWL.
Stilistisch bin ich experimentierfreudig, auf jeden Fall verstecke ich mich ungern. Unter meinen Kleidungsstücken finden sich besonders viele in allen Farbabstufungen der Rotpalette. Ich mag es, wenn mein Stil eine extravagante, weibliche und starke Note hat. Kleidung ist für mich mehr als mein Beruf oder das Resultat langer Shoppingexzesse (die ich nicht besonders schätze, wozu gibt es online?), sondern eher Ausdruck des Zeitgeistes, der Persönlichkeit und der beruflichen Orientierung - sicher auch, inwieweit man ein visueller Mensch ist.
Neben Plänen schmieden und umsetzen brauche ich meinen täglichen Auslauf ins Grüne, meistens in Form von diversen Kilometern durch Wald und Wiesen. Dabei wird entweder mein schmerzgeplagter Kopf frei oder mir kommen neue Ideen. Überlebensnotwendig ist für mich auch die Nahrungsaufnahme, die ich meist in Form wohlvorbereiteter Kost vollziehe und nach vielen Stunden in der Küche gerne Freunde und Familie zum Testessen bitte.
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| Hirschrücken mit Preiselbeeren |
Die restliche Zeit verbringe ich liebend gerne offline mit meinem Freundeskreis. Meinen Wissensdurst stille ich durch regelmäßige Buchstabenaufnahme in Form von Blogs, Zeitschriften und Büchern. Ich lerne jeden Tag mehr, wirtschaftlicher zu denken und zu handeln, aber in meinem Herzen werde ich immer Designer bleiben: Neugierig, naiv und einfallsreich. Ich glaube an das Gute und ich glaube, dass alles, was mit Herz passiert, Bestand hat und die Menschen bewegen kann.
Mit Herz werde ich auch meine neue, wöchentliche Kolumne hier bei meiner Lieblingsjournalistin Marie schreiben und freue mich, wenn ich Euch bewegen kann…
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