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Traumberuf Modedesigner – Die Finanzierung der Ausbildung

Die richtige Modeschule ist gewählt – jetzt kann es losgehen. Eigentlich. Denn bevor man sich vorstellt, sollte man unbedingt die Finanzierung checken. Wie ich schon in meinem ersten Post erwähnt habe, kostet das Modedesignstudium einen Batzen Geld. Natürlich gibt es staatliche Hochschulen, an denen man nur die normalen Studiengebühren bezahlt, meist wird man jedoch ordentlich zur Kasse gebeten.

Inhaltsverzeichnis:

Kredite beantragen

Ich habe für meine Ausbildung grob geschätzt 25.000 Euro bezahlt. Das deckt die monatlichen Gebühren, die man natürlich auch in den Semesterferien bezahlen muss, Anmeldegebühren, Prüfungsgebühren, Materialkosten, Lernmaterial und Bahntickets von drei Jahren ab. Und das war noch relativ „günstig“. Heutzutage würde ich locker mit 30.000 Euro bis 35.000 Euro rechnen.
Wie soll man das Geld aufbringen, wenn man keine reichen Eltern oder Zeit für einen Nebenjob hat? Da lässt einem der Staat zum Glück nicht im Stich:

BAfÖG

Im Gegensatz zu klassischen Universitäten bekommen Schüler von Modeschulen meist ein Schüler-BAföG, das nicht zurückerstattet werden muss. Nachteil: BAfÖG richtet sich nach dem Gehalt der Eltern und monatliche Schulgebühren werden nicht berücksichtigt. Mit einer Auszahlung kann man frühestens nach drei bis vier Monaten nach Antragsstellung rechnen.

KFW Studien-/Bildungskredit

Je nach Status der Einrichtung kann bei der KFW ein Studien- oder Bildungskredit beantragt werden. Im Gegensatz zum BAföG richtet sich die Summe, die man jeden Monat erhält, nicht nach dem Gehalt der Eltern. Man kann sich so also viel auszahlen, wie man möchte und braucht. Beim Studienkredit sind das aktuell 100 bis 650 Euro (Stand: Januar 2014) und beim Bildungskredit 300 Euro. Letzterer wird allerdings nur in den letzten 24 Monaten der Ausbildung ausbezahlt.

Diverse Bankdarlehen

Es gibt viele lokale Banken wie etwa die Sparkasse, die Darlehen an Studierende vergeben oder teilweise direkt die Studiengebühren an die Hochschule zahlen. Ihr solltet euch deshalb direkt bei eurer Bank informieren.

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