BABÄM

Lomografie: Vor- und Nachteile der Analogkamera

Wie sagt man immer so schön: Unverhofft kommt oft. Und so bin ich Weihnachten unverhoffte Dinge Besitzerin einer Lomo-Cam geworden. Vor knapp zwei Jahren bin ich auf der Photokina zum ersten Mal auf Lomografie aufmerksam geworden und wollte es seitdem unbedingt ausprobieren. Aber extra eine Kamera kaufen? Dafür war ich dann doch zu geizig. Zum Glück wurde mir diese Entscheidung abgenommen.

Mit 17 habe ich zum letzten Mal analog fotografiert – seitdem hat sich extrem viel in der Fotografie getan. Ich würde meine Canon gegen nichts auf der Welt tauschen wollen, ebenso mein iPhone für Fotos unterwegs. Die analoge Fotografie hat mich jedoch nie wirklich losgelassen – und so habe ich im vergangenen Monat bei Spaziergängen und Ausflügen immer meine Lomo dabei gehabt und alles Mögliche geknipst. Letzte Woche war der Film endlich voll und ich konnte meine ersten Fotos entwickeln lassen.

Die (wie ich finde) drei besten Fotos von meinem ersten Film (von mir gescannt):

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mir die Fotos zu 100 Prozent gefallen. Sie sind okay fürs erste Mal, aber auf jeden Fall verbesserungswürdig. Da ich absoluter Beginner in der Lomografie bin, habe ich zum Testen günstige Filme von DM genommen, die ebenfalls im DM (CEWE) entwickelt wurden.

Die Farben überzeugen mich nur, wenn ich sie in Photoshop bearbeite. Und die krasse Unschärfe stört mich auch. Unschärfe kann auf manchen Fotos spannend wirken, man sollte aber noch etwas erkennen können – das ist bei mehr als der Hälfte der Fotos leider nicht der Fall. Dafür kann ich mir vorstellen, dass manche Fotos in Schwarz/Weiß besser ausgesehen hätten. Die Kamera bleibt wohl ein Spaß für unterwegs, bei richtigen Fotos greife ich dann doch lieber auf meine Spiegelreflex zurück.

Hallo!


Zwo, eins, Risiko!

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