BABÄM

Lasst uns reden über… Sleepwear

Es gibt Themen, über die man nicht schreibt, weil man denkt, dass sie so banal sind und deswegen keinen interessieren. Ich schreibe seit knapp fünf Jahren regelmäßig über Mode, einen Artikel über Sleepwear habe ich allerdings noch nie verfasst. Warum das so ist, kann ich mir selbst nicht erklären – dabei haben wir täglich mit Schlafanzug und Co zu tun. Und seien wir mal ehrlich – wer von uns trägt jede Nacht einen Pyjama, bei dem Ober- und Unterteil zusammenpassen?

Ich besitze genau einen Schlafanzug, den ich mir kurz vor einem Urlaub gekauft habe. „Wenn du nach zwei Jahren endlich mal wieder in Urlaub fährst, kannst du dir auch endlich mal einen gescheiten Schlafanzug anschaffen“, dachte ich damals. Den Pyjama trage ich natürlich immer noch, ansonsten würfel ich wie bei der Unterwäsche alles wild durcheinander. Die Hosen kaufe ich immer einzeln, da mir die Oberteile aus Sets meistens zu groß sind. Sitzt die Hose, hängt der Ausschnitt bis zum Bauchnabel und ich muss ein Shirt drunterziehen. Da kann ich auch gleich ein altes Gammelshirt anziehen.

Ich bin totaler Fan von klassischen Pyjamas aus Flanell oder Seide mit Punkten oder Karos. Den perfekten Schlafanzug habe ich bisher leider noch nicht gefunden. Entweder stimmt die Passform nicht oder der Preis ist zu hoch. Schlafshirts als Alternative finde ich übrigens komisch. Verselbstständigt sich der untere Teil beim Schlafen nicht ständig? Ich krieg ja schon Anfälle, wenn meine Hosenbeine hochrutschen.

Die Produkte im Detail:

  • Cremefarbener Schlafanzug von La Perla, 140 Euro
  • Pyjama von Equipment, 375 Euro
  • Grauer Pyjama von Dona Karan, 180 Euro
  • Fliederfarbenes Modell von Olivia von Halle, 450 Euro
  • Blauer Schlafanzug mit Punkten von Everjey (alles via Net-a-Porter), 160 Euro
  • Flanellpyjama von Witt Weiden, 30 Euro

Hallo!


Zwo, eins, Risiko!

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