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Mein Texel: Die schönsten Landschaften

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Manchmal braucht man dringend eine Pause, um die Batterien wieder aufzuladen. Gerade im Sommer, wenn jeder seine Urlaubsfotos bei Instagram postet, wünscht man sich nichts sehnlicher herbei als eine Auszeit am Meer. Da auf den diesjährigen Urlaub wegen Umzug zwangsläufig verzichtet wird, muss ein Wochenendtrip reichen. Da Meer alleine bei mir schon für sofortige Entspannung sorgt, war sofort klar, wo es hingehen sollte: auf Texel.

Texel ist die größte Nordseeinsel der Niederlande und wird wegen der vielfältigen Landschaft oft “ganz Holland auf einer Insel” genannt. Die Westküste grenzt mit einem rund 30 Kilometer langen Sandstrand direkt an die Nordsee, während die Ostküste am ruhigeren Wattenmeer liegt. Das Binnenland zwischen den beiden Küsten ist sehr flach und damit wie fürs Fahrradfahren gemacht.

Texel hat mehrere kleine Städtchen, in denen man alles bekommt, was man braucht. In der Mitte liegt der Ort Den Burg, die “Hauptstadt” der Insel. Die meisten Touristen trifft man in De Koog an der Westküste der Insel an. Oudeschild an der Ostküste ist von der Frischerei geprägt, während De Cocksdorp im Norden bei den Touristen vor allem wegen des Leuchtturms beliebt ist.

Texel erreicht man nur mit den Teso-Fähren von Den Helder. Eine Fahrt dauert etwa 20 Minuten und kostet mit dem Auto je nach Anreisetag zwischen 25 und 37 Euro (Stand Sommer 2015). Lange warten muss man nie, da die Fähren an den Hauptreisetagen alle 30 Minuten fahren. Wer Zeit sparen möchte, kann bereits online ein Ticket kaufen und beim Einchecken die Fast Lanes nutzen.

48 stunden auf texel (2 von 7)

Auf Texel liegt man nicht den ganzen Tag faul am Stand. Texel erkundet man. Die Insel bietet so eine so vielfältige Natur, die man am besten mit dem Fahrrad oder zu Fuß entdeckt. Meine Lieblingsstellen:

  • De Slufter & De Muy: Nach einem Dammbruch entstand an der Westküste im 12. Jahrhundert eine einmalige Landschaft, die regelmäßig je nach Gezeit und Jahreszeit überflutet wird. Beide Naturgebiete erstrecken sich über mehrere Kilometer von De Koog bis zum Leuchtturm und können nur zu Fuß erkundet werden. Wer Glück hat, trifft unterwegs sogar auf freilaufende Büffel oder Pferde.
  • De Hoge Berg: Der Hoge Berg ist mit 15,3 Metern über Normalnull der höchste Punkt auf Texel. Er entstand durch eiszeitliche Geschiebelehmaufschüttungen und liegt mitten auf der Insel.
  • Dünen: Die kilometerlangen Dünenkette an der Westküste ist für mich der schönste Platz der Insel. Dort liegt etwas versteckt De Bertusnol, die höchste Düne von Texel, von der man einen tollen Blick über die Insel und die Küste hat.

Auf Texel ist man an keinen Ort gebunden, sondern hat die Freiheit das zu tun, was man möchte – und das liebe ich an der Insel so sehr. Was es dort sonst noch zu entdecken gibt, erfahrt in den nächsten Wochen.

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