BABÄM

Worauf es beim Küchenkauf ankommt

Kein anderer Raum hat mir vor dem Umzug so viele Kopfschmerzen bereitet wie die Küche. Man investiert einen großen Batzen Geld und hat so gut wie keinen Spielraum, wenn etwas nicht passt. Es MUSS also alles perfekt geplant sein. Für uns stand außer Frage, dass wir alles komplett selbst machen wollen: selbst planen, selbst aufbauen und Elektrogeräte selbst besorgen. Sogar den Fliesenspiegel haben wir verlegt. Das hat uns zwar viele Nerven gekostet, dafür konnten wir extrem viel Geld sparen. Für alle, die in naher Zukunft eine Küche kaufen möchten/müssen, habe ich meine Erfahrungen rund um den Küchenkauf zusammengefasst:

  • Informiert euch! Eine Küche kauft man normalerweise nicht spontan. Macht euch vorher Gedanken, was ihr haben wollt: Wie groß soll die Arbeitsfläche sein? Welche Elektrogeräte will ich? Schubladen oder Regelböden? Was stört mich in meiner alten Küche und möchte in meiner neuen unbedingt optimieren? Mein Tipp: Küchen Quelle beantwortet in seinem umfassenden Küchenratgeber die wichtigsten Fragen zu Design, Planung und Elektrogeräte.
  • Genügend Ablagefläche! Ihr glaubt gar nicht, wie toll das ist, wenn man fürs Kochen und Backen auf einmal eine große Spielwiese hat. In meinen bisherigen Küchen hatte ich immer nur einen knappen halben Meter Platz – viel zu wenig, wenn man gerne kocht und backt! Jetzt haben wir eine Arbeitsplatte, die 1,5 Meter lang und nur für meine Schweinereien da ist.
  • Die richtigen Elektrogeräte! Lasst euch bloß keine „supergünstigen“ Elektrogeräte von irgendwelchen Küchenverkäufern andrehen und kauft sie selbst. Wir haben im Vorfeld im Internet sehr viel recherchiert, welche Herdplatte und Backofen wir wollen und Preise verglichen. Ihr glaubt gar nicht, wie hoch die Preisunterschiede offline und online in verschiedenen Shops sein können. In Küchen-Elektrogeräte investiert man meist nur einmal, daher sollte die Qualität auf jeden Fall stimmen. Wir haben uns für ein Induktionskochfeld und selbstreinigenden Backofen von Bosch entschieden, die zwar in der Anschaffung teurer waren, dafür aber stromsparend sind.
  • Kein unnötiger Schnickschnack! In der alten Küche hatten wir direkt über dem Kochfeld mehrere Stangen, an denen Pfannenwender, Schere oder Schneebesen hingen. Keine gute Idee, wenn man nicht nach jedem Kochgang sämtliche Küchenutensilien reinigen will. In meiner neuen Küche sollte alles so praktisch und zeitsparend wie möglich sein, deshalb stehen die wichtigsten Helfer neben dem Kochfeld in einem Besteckständer und einer kleinen Gießkanne. Alles, was nur unnötig auf der Arbeitsplatte rumsteht, stört.

Hallo!


Zwo, eins, Risiko!

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