BABÄM

Ausstellungstipp: Haute à Porter im Modemuseum Hasselt/Belgien

Mode + Museum = ❤️! Seit das NRW Forum in Düsseldorf den Leiter gewechselt hat, liegen wir im Westen – was Modeausstellungen angeht – auf dem Trockenen. Auswandern ist angesagt, zum Beispiel nach Belgien. Das Modemuseum Hasselt zeigt regelmäßig sehenswerte Ausstellungen, wie die aktuelle names „Haute à Porter“ (bis 11. September).

Die Ausstellung ist von dem Kostümdesigner, Journalisten und Fotografen File Motwary kuriert. Sie soll zeigen, wie stark die Grenzen zwischen Haute Couture und Pret a Porter mittlerweile verschwimmen und wie tragbar Haute Couture mittlerweile geworden ist. Das Konzept: Edle Haute Couture Roben, die in tagelanger Handarbeit gefertigt wurden und ein Vermögen kosten, sind neben erschwinglicherer Mode von der Stange ausgestellt und ergeben überraschenderweise ein harmonisches Gesamtbild. Warum die Ausstellungsstücke allerdings mit ausgestopften Tieren inszeniert werden müssen, habe ich bis jetzt nicht verstanden.

Das Ausstellungsheft liest sich wie die Schedule der Fashion Weeks in Paris, London und Mailand – es gibt kein Modehaus, dass in der Ausstellung nicht vertreten ist. Gezeigt werden traumhafte Kleider von Dior, Chanel, Burberry, Lanvin, Vivienne Westwood, Balmain, Christian Louboutin, Alexander McQueen, Prada, Miu Miu oder Viktor & Rolf.

Wer die Hasselt besucht, sollte sich auch unbedingt die Innenstadt anschauen, die nicht weit vom Museum entfernt. Das kleine belgische Städtchen ist ein echtes Shoppingparadies und bietet nicht nur Stores von großen Ketten, sondern auch kleine tolle Boutiquen in den Seitengassen.

Fotos aus der Ausstellung:

modemuseum hasselt (2 von 7) modemuseum hasselt (3 von 7) modemuseum hasselt (4 von 7) modemuseum hasselt (5 von 7) modemuseum hasselt (6 von 7) modemuseum hasselt (7 von 7)

Hallo!


Zwo, eins, Risiko!

Specials

Archiv