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Der Alltag als Freelancer: So bleibst du motiviert

Wenn man sich als Journalist selbstständig macht, muss man vor allem eines haben: einen langen Atmen. Es gibt viele Hochs, aber auch einige Tiefs, die einem schnell an seiner Entscheidung und Arbeit zweifeln lassen. Ich gebe euch Tipps, wie ihr trotz Rückschläge motiviert bleibt.

Niemals aufgeben!

Wenn man ohne Referenzen und Kontakte startet, braucht man Geduld. Extrem viel Geduld. Die wenigsten freien Journalisten starten von 0 auf 100 und bekommen zu Beginn saftige Honorare, zumal die meisten Jobs über Kontakte vergeben werden. Am Anfang backt man meist kleine Brötchen und nimmt jeden Auftrag an, so langweilig und unrentabel er auch sein mag. Wenn man ständig an sich und seinem Schreibstil arbeitet und Kontakte pflegt, kommt der Erfolg meist von alleine. Aus eigener Erfahrung muss ich allerdings sagen, dass das bis zu drei Jahre dauern kann.

An sich selbst glauben!

Du bist Spezialist auf einem Gebiet? Super! Dann mache das zu deinem Nutzen. Der Markt ist ein Haifischbecken, in dem die Regel “Fressen und gefressen werden” gilt. Unsicherheit in Bezug auf das eigene Können hat dort nichts zu suchen. Mache dein Wissen, dass du dir mit einer Ausbildung oder einem Studium angeeignet hast, nie klein, sondern werbe damit.


Lerne, Nein zu sagen!

Nur weil man selbständig ist, heißt das nicht, dass man von Kunden alles gefallen lassen muss. Gerade in der Anfangszeit ist man unsicher, ob man Auftraggebern seine Meinung sagen darf, und nimmt vieles hin. Man sollte nicht direkt zu Beginn der Zusammenarbeit mit der Faust auf den Tisch hauen, aber immer ehrlich und aufrichtig bleiben. Ich bin immer ehrlich zu meinen Auftraggebern und kommuniziere auch, wenn ich unzufrieden bin oder sehe, dass etwas verbessert werden kann. Mitläufer findet man überall, aber Leute mit eigener Meinung, zu der sie auch stehen, sind rar.

Ähnlich sieht es bei Honorarverhandlungen aus. Du hast deinen Preis und musst dazu stehen. Zugeständnisse muss man immer machen, aber man sollte nicht nachgiebig werden. Wenn jemand deine Vorstellung nicht mehr bezahlen will, beendet man die Zusammenarbeit.

Herausforderungen annehmen und neugierig bleiben!

“Das Thema ist blöd, darüber schreibe ich garantiert keinen Text.” Wenn man diesen Satz als Freelancer zu einem Kunden sagt, hat man seine letzte Rechnung geschrieben. Es kommen immer wieder Themen, die einem liegen und welche, die man am liebsten fallen lassen möchte. Jedes neue Thema ist eine Herausforderung, der man sich stellen muss – und an der man wächst. Wer Herausforderungen scheut, sollte wohl besser als Beamter arbeiten, aber nicht als freier Journalist.

Niemals den Spaß verlieren!

Die besten Motivationstipps bringen nichts, wenn man keinen Spaß an seiner Arbeit hat. Deshalb sollte man immer mit vollem Herzen bei der Sache sein.

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