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Städtetrip: 24 Stunden in Verona

Wasser, Berge und traumhafte Landschaften sind euch im Urlaub am Gardasee auf Dauer zu langweilig? Dann auf nach Verona! Die Stadt von Romeo und Julia ist von Sirmione mit dem Auto nur eine halbe Stunde entfernt und eignet sich perfekt für einen Tagestrip.

Als feststand, dass wir an den Gardasee fahren, habe ich den Trip nach Verona fest eingeplant. Das tolle an der geografischen Lage des Sees ist, dass man mit dem Auto oder der Bahn relativ schnell in große bekannte Städte wie Mailand, Bergamo, Venedig, Padua oder eben Verona ist.

Verona ist eine verträumte Stadt, die für William Shakespeares Romeo & Julia bekannt ist. Die Stadt aber noch weitaus zu bieten. Wer sich die Sehenswürdigkeiten in Verona nicht nur von außen anschauen möchte, sollte sich direkt zu Beginn des Besuchs die Verona Card holen. Die Karte kostet pro Person für 24 Stunden 18 Euro* und für 48 Stunden 22 Euro*. Der Eintritt in die meisten Sehenswürdigkeiten wie der Arena ist kostenlos oder man zahlt bei Vorlage einen verminderten Eintrittspreis. In der Arena kann man außerdem die Fast Lane nutzen und muss sich nicht an den langen Schlangen vor dem Ticketschalter anstellen. Die Karten bekommt man unter anderem an der Touristeninformation in der Nähe der Arena und an so gut wie allen großen Sehenswürdigkeiten in Verona.

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Die Arena von Verona

Die Arena ist die Sehenswürdigkeit in Verona. Das Amphitheater wird im Sommer für Opernfestspiele genutzt und zieht täglich Tausende Touristen an. Wer Verona im Sommer besucht, sollte die Arena unbedingt als Erstes besuchen, weil sie wegen der Veranstaltungen Nachmittags geschlossen wird.

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Die Arena von Innen

Das Bauwerk ist ohne Frage beeindruckend, umgehauen hat es mich allerdings nicht. Zum Glück habe ich dank Verona Card kein Geld bezahlt, weil das Bauwerk seinen regulären Eintrittspreis von 11 Euro* für mich nicht wert gewesen wäre. Der gesamte Innenraum ist mit Stuhlreihen für die Veranstaltungen zugebaut und man sieht von der Arena selbst so gut wie nichts. Im Innenraum weisen lediglich zwei Tafeln auf die Geschichte des Amphitheaters hin.

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Die Via Anfiteatro ist die Haupteinkaufsstraße Veronas

Die Straßen von Verona sind so, wie man sie sich vorstellt: eng, verwinkelt und wunderschön. Die Haupteinkaufsstraße, die von der Arena bis zum Piazza delle Erbe reicht, bietet die üblichen internationalen Modeketten und viele italienische Marken. Wer der Via Anfiteatro folgt, verpasst garantiert keine Sehenswürdigkeit der Stadt.

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Blick über die Stadt vom Torre dei Lamberti

Den besten Blick über die Stadt hat man vom Torre dei Lamberti am Piazza dei Signori. Auch hier war ich wieder froh, dass ich dank der Verona Card lediglich den Aufzug für 1 Euro pro Person bezahlen musste. Der Eintritt in den Turm und im angeschlossenen Museum kostet regulär 8 Euro*.

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Casa di Giulietta

Ich war positiv überrascht, wie ruhig Verona war – bis wir am legendären Fake-Balkon von Julia ankamen. Ihr habt euch immer schon einmal gefragt, wie viele Touristen in einen kleinen Hinterhof passen? Die Frage wird euch an der Casa di Giulietta beantwortet. Der berühmte Balkon im Innenhof wurde übrigens nachträglich für Touristen angebaut und das Gebäude selbst wurde bis ins letzte Jahrhundert als Jugendherberge benutzt. Trotzdem pilgern hier täglich Tausende Touristen täglich hin, machen Liebesselfies und kritzeln ihre Namen in die Mauern des Gewölbebogens. Der Eintritt in den Innenhof ist kostenlos. Wer ins Museum und auf den Balkon möchte, muss 6 Euro* zahlen.

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Die Sant’Anastasia ist die größte Kirche Veronas

Ruhe und Abkühlung im Sommer findet man in den prunkvollen Sakralbauten. Der Eintritt in den meisten Kirchen wie der Sant’Anastasia, der Basilica San Zeno Maggiore oder dem Dom Santa Maria Matricolare ist mit der Verona Card ebenfalls kostenlos.

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Wer viel läuft, braucht irgendwann eine Pause. Die macht am besten am Piazza delle Erbe. Der belebte Platz ist von traumhaften Häuschen umgeben und liegt direkt am Torre del Lamberti. Dort bekommt man nicht nur jede Menge Schnickschnack und Touristennippes, sondern auch leckere Panini, Granita und Obstbecher.

Wenn man sich mit den bekannten Sehenswürdigkeiten zufrieden gibt, reicht ein Tag in Verona vollkommen aus. Möchte man aber mehr entdecken und die Stadt selbst erkunden, sollte man schon zwei Tage einplanen.

*Preise Sommer 2016

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