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So organisierst du deinen Arbeitsalltag als Freelancer

Im Büro steckt die Motivation der Mitarbeiter an. Als Freelancer hingegen musst du dich in deinem Home Office regelmäßig selbst motivieren. Ich habe einige Tipps zusammengefasst, wie du deinen Arbeitsalltag so gestalten kannst, dass die Arbeit dich nicht erschlägt und du motiviert bleibst.

Diziplin ist Pflicht

Du willst Freelancer werden, weil du dann den ganzen Tag zu Hause im Bett gammeln kannst? Dann solltest du dich ganz schnell von der Idee der Selbstständigkeit verabschieden. Als Freelancer benötigt man nämlich sehr viel Selbstdisziplin. Es müssen nicht nur Deadlines eingehalten werden, sondern auch lästige Dinge wie Steuern oder Buchhaltung erledigt werden. Rechnungen müssen bezahlt, abgeheftet und für die Umsatzsteueranmeldung beziehungsweise Einkommenssteuer zusammengestellt werden.

Feste Arbeitszeiten

Das schöne am Arbeitsalltag als Freelancer ist, dass man sich seine Arbeitszeit selbst einteilen kann. Das kann allerdings schnell ausarten. Man arbeitet am Wochenende, bis in die Nacht oder im Urlaub. Auch als Selbstständiger sollte man sich feste Arbeitszeiten setzen, in denen man arbeitet und für Auftraggeber erreichbar ist. Mein Arbeitstag beginnt in der Regel um 9 und endet um 17 Uhr. Dazwischen mache ich mehrere Pausen, gehe einkaufen oder räume auf, wenn ich auf andere Gedanken kommen muss. Am Wochenende arbeite ich gar nicht mehr. Mails werden auch nach Feierabend nur in sehr seltenen Fällen beantwortet.

“Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.” – Friedrich Nietzsche

Eigenes Büro

Am Anfang meiner Selbstständigkeit habe ich überall gearbeitet: am Essenstisch, im Garten oder im Bett. Das hält man ein Jahr durch, dann ist man schnell von seiner Arbeit genervt. Steht der Laptop oder der Rechner sichtbar in der Wohnung, wird man immer an die Arbeit erinnert und kann nicht abschalten. Ich kann jedem deshalb nur empfehlen, ein eigenes Büro einzurichten, von dem man nach Arbeitsschluss die Türen schließen kann.

Auszeiten nehmen

Wie sagt man immer so schön: Als Selbstständiger arbeitet man selbst, und zwar ständig. Allerdings kann niemand kreativ sein, wenn er ständig arbeitet, deshalb muss man sich regelmäßig Auszeiten nehmen. Und damit meine ich nicht einen freien Nachmittag, sondern mehrere Tage am Stück. Ich habe vor meinen Urlaub selbst gemerkt, wie ausgelaugt ich war und wie schwierig es mir fiel, auf Knopfdruck kreativ zu sein. Um im Arbeitsalltag motiviert zu bleiben, sollte man seinen Kopf regelmäßig auf neue Gedanken bringen, zum Beispiel mit Sport oder einem Spaziergang in der Mittagspause.

Hallo!


Zwo, eins, Risiko!

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